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Projekt "Land(auf)schwung"

Vernetzungstreffen – Modellregionen des Projekts „Land(auf)schwung
Kaffeetafel im Dorfgemeinschaftshaus
Projekt „Koch mit uns“

2015 entstand die Idee, für die zahlreich zugezogenen Migranten ein interkulturelles Kochbuch zu erstellen. Mit der Unterstützung der Fördermittel, die durch die Maßnahme „Land(auf)schwung" bewilligt wurden, konnte diese Idee in Kooperation mit dem Landkreis, dem Verlag „Anzeiger für Harlingerland“ und dem Wirtschaftsförderkreis erfolgreich umgesetzt werden. Hier noch einmal „herzlichen Dank“ für die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

In der vergangenen Woche fand in Wittmund ein dreitägiges Vernetzungstreffen „Projekt Land(auf)schwung statt, an dem Vertreter aller Regionen teilnahmen, die durch diese Maßnahme gefördert wurden. Das sind 13 Modellregionen aus ganz Deutschland. Der „Anzeiger für Harlingerland“ berichtete in seiner Ausgabe vom 15.03.2018 ausführlich.

Imke Janssen stellte während einer gemeinsamen Teetafel im wunderschön renovierten Dorfgemeinschaftshaus in Buttforde die Entwicklung des Projekts von der Idee, der Planung und der Umsetzung des Projekts „Koch mit uns“ vor der großen Gruppe der Teilnehmer vor.

Für die ansprechende Teetafel waren die LandFrauen, Ortsverein Wittmund/Buttforde zuständig, die diese Aufgabe gerne annahmen. Im österlich dekorierten Dorfgemeinschaftshaus wurde den Gästen von Marie Meents und Helga Ennen die ostfriesische Teezeremonie erklärt und  - das war wohl eine Premiere – mit Simultanübersetzung. Marie Meents in plattdeutsch, Helga Ennen übersetzte. Den Gästen gefiel es und sie setzten das Gelernte gleich um. Ebenso waren sie vom Tortenbüfett überrascht und angetan. Die Torten ließen nichts zu wünschen übrig. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die LandFrauen, die für diesen Genuss und das harmonische Ambiente gesorgt haben.



Projektentwicklung:

Die Idee war, dass Migranten ihre eigenen Kochkenntnisse mitbringen, die nicht mit allen heimischen Lebensmitteln kombinierbar sind. Daneben sollten durch die Durchführung von Kochkursen, die Möglichkeit geschaffen werden, dass Migranten ihre Kenntnisse auch beruflich einsetzen können und durch die Vermittlung von Wissen über regionale Erzeugnisse sollte auch die Scheu vor unbekannten Lebensmitteln vermindert werden. Das Sprachkenntnisse beim gemeinsamen Zubereiten von Mahlzeiten verbessert und das gegenseitige Kennenlernen, die Kommunikation untereinander gefördert werden, waren ebenfalls Zielsetzungen des Projekts „Koch mit uns“.

Gemeinsam mit den Migranten wurden fremde Rezepte mit heimischen kombiniert, geeignete Lebensmittel ausgesucht, Einkaufshinweise und Hygienetipps formuliert und ein Saisonkalender eingepflegt. Ein anschauliches dreisprachiges Kochbuch mit gut umsetzbaren Gerichten entstand