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KreisLandFrauen on Tour 2018 + 2017 + 2016

02.06. - 10.06.2018, Slowenien

Wieder war eine Gruppe von Kreislandfrauen mit und ohne Anhang auf Tour. Hermanda Harms hatte eine Reise nach Slowenien geplant. Wir hatten es ja schon zu Hause sehr warm, wärmer sollte es allerdings während der Tage in Slowenien werden.

Mit einer Übernachtung in der Nähe von Regensburg verging der erste Reisetag. Am nächsten Tag ging es über Maribor nach Ptuj. Kurz vor Maribor haben wir unsere Reiseleiterin in Empfang genommen, die dann auch die erste Stadtbesichtigung durchführte. In den kommenden Tagen sollte sie durch eine Freundin und ihre Mutter unterstützt werden. Es ging weiter zu Besichtigungen einer Burg, einer Kürbiskernmühle, eines Weingutes, einer gigantischen Grotte in einem Naturpark und dem Lipizzaner Gestüt in Sezana-Lipica. Auch die Hauptstadt Ljubljana gehörte natürlich mit ins Programm. Eine sehenswerte Stadt.  Da an der Adria Küste eine stärkere Brise ging, wurde die Schifffahrt etwas verkürzt. Sie war trotzdem inkl. Fischessen eine Reise wert. Neben dem vielseitigen Programm hatten alle Teilnehmer auch Zeit, sich zu erholen, selbst die Gegend zu erkunden. Jedes unserer Hotels hatte Thermalbäder, die auch ausgiebig genutzt wurden. Es gab ein reichhaltiges Frühstück- und Abendbuffet und wer Angst vor dem Verhungern hatte, wir hatten ja unseren eigenen Bus mit und der Kellerraum war voller Überlebensrationen.

Aufgrund der Hitze wurde zwar die Salinenbesichtigung gestrichen und aus Zeitgründen die Großglocknerhochalpenstraße, aber es war wieder eine gelungene Reise mit vielen neuen Erlebnissen. Nach rd. 3.000 km Fahrt sind alle wohlbehalten wieder zu Hause angekommen.

Ein herzliches Dankeschön an Hermanda Harms, die es wieder einmal geschafft hat, die Gruppe zusammenzuhalten und gute Laune zu verbreiten.

Bericht und Bilder: Heike Oelschläger


 01. - 09.07.2017, Südschweden

Die Tour der LandFrauen  des Kreislandfrauenverbandes Wittmund war eine vielseitige und interessante Fahrt, die durch Hermanda Harms hervorragend vorbereitet war.


Es ging bei grauem Wetter in Ostfriesland los, leider kam dann auch noch der Regen dazu. Da unser Busfahrer das Baustellenchaos um Bremen und Hamburg erst umfahren wollte, gab es die Frühstückspause erst gegen Mittag, aber immerhin schon wieder bei Trockenheit. Anschließend ging es weiter Richtung Fehmarn. In Puttgarden nahmen wir unseren Reiseleiter für die kommenden Tage auf.

Dann ging es per Fähre nach Rodby in Dänemark. Über die Öresundbrücke, ein wirklich beeindruckendes Bauwerk, führte uns der Weg nach Malmö. Hier fand eine kleine Stadtführung statt. Dann ging es ins Hotel. Die nächsten Tage waren mit einem vollen Programm versehen: Besichtigung von Kloster, Schloss und schönen Gärten, der Familie De Laval. Natürlich durfte die Insel Öland nicht fehlen mit der Sommerresidenz der Königsfamlie. Das Astrid Lindgren Museum war ebenfalls einen Halt wert. Man fühlte sich in seine Kindertage zurückversetzt.

Später erreichten wir Stockholm. Eine pulsierende Stadt mit Baustellen und Staus ohne Ende. Die Schweden bleiben gelassen, Aufregung lohnt nicht. Wir fanden unser Stadthotel, was uns die nächsten 3 Tage beherbergen sollte. Eine riesige Anlage, nur leider keine Parkplätze für Busse. Den Bus musste unser Fahrer rd. 5 km entfernt abstellen.

Stockholm bot uns tolles Wetter, eine herrliche Stadtrundfahrt mit einigen Haltepunkten, eine Wachablösung am Schloss und eine 2stündige Schärenrundfahrt. Der freie Tag wurde zum Bummeln und zum Besuch von Museen (Wasa- und ABBA-Museum) genutzt. Stockholm ist eine Reise wert.

Weiter ging es in Richtung Göteborg. Durch Natur und Ruhe in Hülle und Fülle. Bis zum Schluss haben wir leider keinen Elch gesehen. Im Süden wollten wir eigentlich Keramikkünstler besuchen. Leider machte uns ein Oldtimertreffen einen Strich durch die Planung. Den Frauen – den Männern nicht unbedingt. Die blühten richtig auf bei den vielen alten Schlitten. Und wir steckten mittendrin im Korso. Da wir leider zum Schluss nicht alle Programmpunkte umsetzen konnten, fuhren wir zur „Habo Ka“ einer Holzkirche aus dem Jahr 1723. Perfekt erhalten und gepflegt. Ein Kunstwerk seiner Zeit.

Dann ging es weiter nach Göteborg. Hier fand noch eine Stadtrundfahrt statt, bevor es aufs Schiff ging. Auch Göteborg ist sicherlich eine Reise wert, nur hatten wir nicht ausreichend Zeit. Die Überfahrt mit dem Schiff von Göteborg nach Kiel verlief ruhig. In Kiel begrüßten uns Sonne und sommerliche Temperaturen. Zur Mittagspause machten wir Halt in Heidenau, bevor es dann endgültig nach 3.000 gefahrenen Kilometern zurück nach Ostfriesland ging.

- Eine rundum gelungene Fahrt mit viel Spaß
- vielen neuen Erkenntnissen
- immer lecker Essen
- immer pünktlich morgens unsern Schluck.

Ein großer Dank an Hermanda, ihren Mann, den Busfahrer Reinhard und auch unseren tollen Reiseleiter. Auf ein Neues im kommenden Jahr!!


Bild 1, Fahrtroute, Bild 2, Malmö, Turning Tower, 
Bild 3, Herrenhaus in Stockhom, Bild 4, Bosjökloster
Text und Bilder: Heike Oelschläger

 
16. - 24.07.2016, Burgund/Elsass

Am 16.07.16 starteten die KreisLandFrauen zu ihrer Jahrestour. Hermanda Harms hatte wieder eine vielseitige interessante Tour zusammengestellt. Alle waren gespannt, was sie erwarten würde.


Am ersten Tag ging es bis nach Nancy, wo eine Übernachtung eingeplant war. Am nächsten Tag ging es für einige Tage in die Nähe von Beaune nach Chalon-sur-Saone. Von hier aus startete die Gruppe, um die Umgebung kennenzulernen.

So wurde in Beaune das „Hotel Dieu“ besichtigt, früher ein Armenhospital heute ein Museum.

Es ging weiter zu einem Landwirt, der eine Direktvermarktung von Fruchtlikör „Creme de Cassis“ betreibt und zu einer Großkäserei, die nach der Besichtigung einen umfangreichen Mittagsimbiss servierte. Alle in der Firma hergestellten Käsesorten wurden ausgiebig probiert.





Ein Stadtrundgang bei viel Sonne und Wärme folgte in Dijon, der Stadt der Eulen und des Senfs.

Weiter zu einer Besichtigung des Schlosses Cormatin und einer Taize-Andacht. Es war beeindruckend, wie viele Jugendliche sich in dem Taize-Dorf aufhielten.







Die Gruppe verließ Burgund und die großen Weinanbaugebiete in Richtung Colmar. Auch hier viel Weinanbau. Nach der Stadtbesichtigung der romantischen Altstadt von Colmar bezog man das nächste Hotel. Auch hier wurde das Umland erkundet. Es ging auf den höchsten Aussichtspunkt der Vogesen, dem Grand Ballon. Das Wetter spielte zwar mit, aber die Weitsicht war eingeschränkt durch Nebelfelder. Anschließend ging es auf einen Bergbauernhof, wo die Rinderrasse „schöne Vogesin“ gehalten wird, eine Rinderrasse, die im 30jährigen Krieg von den Schweden mitgebracht und in den Vogesen heimisch wurde. Der Landwirt vermarktet alles rund um die Rinder auch mit einer Schankwirtschaft. Das Vieh ist ganzjährig draußen.


Am nächsten Tag ging es bei herrlichem Sommerwetter, aber auch bei hohen Temperaturen, nach Straßbourg. Es wurde eine ausgiebige Stadtrundfahrt gemacht, auf der die Reisebegleitung schon viel zur Geschichte der Stadt erzählte.

Dann ging es zur Stadtbesichtigung. Ziel war das Straßbourger Münster. Straßbourg, eine Stadt, deren Besichtigung sich wirklich lohnt. Alleine der vielen kleinen Gassen und Fachwerkhäuser wegen. Nach der Stadtbesichtigung folgte noch eine Schifffahrt rund um die Altstadt und am „Europaviertel“ vorbei. Den Abschluss des Tages machte der Besuch eines Entenmastbetriebes. In Deutschland verboten, in Frankreich wegen der Tradition erlaubt. Das anschließende Abendessen bestand aus allerlei Produkten aus dem Entenmastbetrieb.



Den vorletzten Tag der Reise ging man ruhig an. Es wurde die Festung „Haut-Koenigsbourg“ besichtigt. Dann war Freizeit zum Bummeln und Shoppen angesagt. Abends gab es ein reichhaltiges Abschlussessen und die Koffer wurden gepackt.

Es ging zurück nach Wittmund. Mit einer Pause an der Mosel, Besuch eines Weingutes mit Weinprobe und anschließendem Mittagsimbiss beschloss man eine sehr interessante Reise.

Bericht und Bilder: Heike Oelschläger